Soziale Bewegungen und ihre Auswirkungen auf Demokratieprozesse

Eine Einführung am Beispiel von Arbeiter-, Frauen- und Umweltbewegung im 20. Jahrhundert

Ein KombiAK aus der Kategorie "Kultur und Geschichte"

BZK-0172-2137
Termin

13.–17.09.2021

Teilnahmegebühr

€ 75,00

Status

offen

Veranstalter
Arbeitskammer/BZK
Zielgruppen
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
SBFG-AZ
D7-3.2.2-K-02-1121
Freistellung

SBFG

Inhaltsbeschreibung

SeminarfotoGerade in Zeiten gravierender gesellschaftlicher Veränderungen fragen sich viele, ob oder wozu es notwendig ist, die eigene Meinung kundzutun.Es stellen sich Fragen wie: Zählt meine Stimme nur bei den Wahlen der Parlamente oder gibt es auch noch andere Möglichkeiten sich zu engagieren? Wo können meine politischen Überzeugungen, individuelle Meinungen und demokratische Interessen eingebracht werden? Bringt es etwas, mich persönlich einzusetzen und mich sozialen Bewegungen wie z. B. Gewerkschaften, fridays for future oder einem feministischen Arbeitskreis anzuschließen? Im Seminar gehen wir der Frage nach, welche Akteure und Konflikte für demokratische Aushandlungsprozessen eine Rolle spielen. Wir zeigen anhand der Arbeiter-, Frauen- und Umweltbewegung im 20. Jahrhundert, wie dies in der Vergangenheit zu bewerten ist. Unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Quellen , wie z. B. Presse- und Polizeiberichte, versuchen wir zu verstehen, wie staatliche Gewalt in unterschiedlichen Epochen ausgeübt wurde. Wir schauen uns auch an, wie Gegner von sozialen Bewegungen gehandelt haben und welche Folgen die Gegenbewegung von sozialen Bewegungen für gesellschaftliche Prozesse haben. Mit besonderem Interesse wenden wir uns der Gegenwart zu, in der wir individuell und kollektiv in sozialen Bewegungen unser Interesse gesellschaftlich einbringen können.


DABEI LASSEN WIR UNS VON DREI ZENTRALEN FRAGEN LENKEN:


Was können wir aus den Erfahrungen vergangener Bewegungen lernen?
Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich in der heutigen Zeit?
Wie kann ich mich mit meinen Interessen in sozialen Bewegungen einbringen?


Wir werden die Gelegenheit nutzen, Orte der Arbeiter- und der neueren Frauenbewegung im Saarland zu besichtigen und uns damit auseinandersetzen.


Ziel des Seminars ist die grundlegende Auseinandersetzung mit der Thematik der sozialen Bewegungen und ihrer Rolle in modernen Gesellschaften. Anhand der Geschichte der Arbeiter-, Frauen- und Umweltbewegung sollen Formen gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse, Konflikte, Lernprozesse sowie Möglichkeiten und Hindernisse politischer, sozialer und kultureller Veränderung grundlegend behandelt werden. Wir wollen herausarbeiten, welche Rolle soziale Bewegungen für Prozesse wie Liberalisierung und Demokratisierung spielen.

Weitere Informationen

Ganztagesseminar.

Beginn: jeweils 9.00 Uhr - Ende 17.00 Uhr


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