Qualifizierte Weiterbildung "Betriebliche Suchtberatung" - Modul 4

Modul 4 - Die Praxis des betrieblichen Suchtberaters

Ein Seminar aus der Kategorie "Gesund und sicher im Beruf"

BZK-0193-2118-4
Termin

17.–19.01.2022

Teilnahmegebühr

€ 3.120,00

Status

offen

Veranstalter
Arbeitskammer/BZK
Zielgruppen
  • Interessensvertretungen
  • Verantwortliche für betriebliches Eingliederungsmanagement
  • Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten
  • Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
SBFG-AZ
16.993-11344
Freistellung

SBFG

Inhaltsbeschreibung

SeminarfotoSuchtstörungen, nicht selten in Verbindung mit psychischen Problemen und Auffälligkeiten, sind in unserer Gesellschaft keine Ausnahmephänomene. Auch wenn keiner gerne darüber spricht – Arbeitsüberlastung, Zeitdruck und Stress befördern Suchtmittelmissbrauch. Deshalb ist der Umgang damit auch in Betrieben, Dienststellen und im beruflichen Alltag eine immer wiederkehrende Herausforderung. Immer öfter müssen die Interessenvertretungen dazu beraten und in einem späteren Stadium dazu verhandeln. Ob Alkohol, Drogen, Medikamente oder Internet und Glücksspiel: In vier mehrtätigen Modulen sammeln Sie vielseitiges Wissen über Suchterkrankungen, Präventionsmöglichkeiten und betriebliche Maßnahmen. Dabei sind Beratungskompetenz, Gesprächstraining und die Reflexion der eigenen Rolle ein wichtiger Schwerpunkt. Außerdem gehört Eigenleistung und ein Besuch in einer Suchtklinik zum erfolgreichen Abschluss der qualifizierten Weiterbildung.


Inhalt Modul 4: Betriebliche Suchtberatung
Das Suchthilfesystem: Zielgruppen und Aufgabenbereiche,
Abhängige und soziales Umfeld, Bezugspersonen im Unternehmen

Weitere Informationen

Wichtige Zusatzinformation:


Für einen qualifizierten Abschluss ist die Teilnahme aller vier Module mit
Eigenleistung erforderlich.


Teilnahmevoraussetzung:


Voraussetzung ist eine Tätigkeit (z. B. im Betriebsrat, Personalrat, SBV, BEM- oder Frauenbeauftragte), in der die Beratung von Betroffenen möglich ist. Eine weiterbildungsbegleitende, dokumentierfähige Beratungspraxis sollte gegeben sein. Ein Vorgespräch mit der Weiterbildungsleitung ist erforderlich.


Die Weiterbildung vermittelt die notwendigen Kenntnisse, um diese Aufgaben erfolgversprechend in Betrieben und Verwaltungen, unter Einbeziehung der arbeitsrechtlichen und mitbestimmungsrelevanten Faktoren, umzusetzen.


Abschluss:


Qualifizierte Teilnahmebescheinigung „Betriebliche Suchtberater*in“ (AK) und Zertifikat


Organisatorisches:


Die Weiterbildung verteilt sich über 13 Seminartage à jeweils sieben Unterrichtsstunden zuzüglich drei Tagen Eigenleistung.


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