Altersarmut ist (überwiegend) weiblich

Rentenrecht aus Sicht der Frauen

Ein Seminar aus der Kategorie "Frauen- und Gleichstellungspolitik"

BZK-0127-1938
Termin

16.–18.09.2019

Teilnahmegebühr

€ 45,00

Status

offen

Veranstalter
Arbeitskammer/BZK
Zielgruppen
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
SBFG-AZ
D7-3.2.2-K-02-0419
Freistellung
SBFG, § 10,5 BGleiG, § 15,4 LGG
Inhaltsbeschreibung

Altersarmut ist für viele Frauen vorprogrammiert: Die immer noch vorherrschende Lohnlücke gegenüber ihren männlichen Kollegen, schlechtere Aufstiegschancen, unbezahlte Erziehungs-/Pflegezeiten, prekäre Beschäftigungsformen und Arbeitszeitreduzierungen bzw. unstete Erwerbsbiographien führen dazu, dass der durchschnittliche Rentenanspruch von Frauen weniger als halb so hoch ist, wie der von Männern.

Im Seminar wird darüber informiert, welche Faktoren die Rentenhöhe von Frauen negativ beeinflussen. Es wird analysiert, welche Ursachen im System der Gesetzlichen Rentenversicherung liegen, aber auch welche falschen Anreize u.a auch durch Steuerpolitik und gesellschaftliche Rollenbilder gelegt werden. Zusätzlich werden rechtliche Grundlagen vermittelt und Möglichkeiten für Veränderungen aufgezeigt.

Die Teilnehmer erhalten grundlegende Informationen über die Funktionsweise des bundesdeutschen Rentensystems. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Alterssicherung von Frauen gelegt. Die Teilnehmer sollen erkennen, welche negativen Einflussfaktoren für die Altersarmut von Frauen ursächlich sind und welche Handlungsoptionen es gibt, diese zu verändern.

Weitere Informationen

Ganztagesseminar.
Beginn: jeweils um 9 Uhr - Ende: 17 Uhr.


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